Die Marken der Bio-Produkte sind noch nicht bei allen Verbrauchern angekommen. Ob Bionade, Rapunzel oder Lavera: An die Bekanntheit von konventionellen Marken wie Granini, Kraft oder Nivea reichen die Öko-Marken nicht heran. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte repräsentative Verbraucherbefragung von Produkt + Markt zu Bekanntheit, Vertrauen und Präferenz von konventionellen und Bio-Marken. Während Granini nur bei 6 Prozent der Befragten überhaupt nicht bekannt ist, ist der biologische Getränke-Senkrechtstarter Bionade 73 Prozent der Konsumenten als Durstlöscher noch nicht ins Bewusstsein gerückt. Etwas positiver sieht es bei den Tomatenprodukten aus. Tomatensaucen der Bio-Marke Rapunzel sind 44 Prozent der Befragten zumindest dem Namen nach bekannt. Dennoch sind sie damit deutlich weniger präsent als die klassischen Marken, denn nur etwa jeder fünfte Befragte kennt die Marke nach eigener Einschätzung »gut« oder »sehr gut«.

Wer allerdings regelmäßig Bio-Waren in seinen Einkaufswagen legt, der weiß die Qualität zu schätzen: Denn diese Klientel vertraut den
Bio-Marken mehr als den herkömmlichen Produkten. Bei den Ökofans erreichen die bekannteren Bio-Marken die Bestnoten. Beispiel Milchprodukte: Bio-Molkereiprodukte von Andechser und Berchtesgadener Land genießen ein deutlich höheres Vertrauen als die Produkte unter der renommierten Marke Müller Milch. Auch die Bionade liegt bei den Getränken in der Beurteilung noch vor Granini, wenn auch äußerst knapp. Nur bei den Kosmetikprodukten genießt Nivea das größte Vertrauen selbst der intensiven Verwender von Bio-Lebensmitteln. Erst dann folgt das ökologische Produkt Dr. Hauschka.

Für die Studie hatte Produkt + Markt (www.ProduktundMarkt.de) im Juni und Juli dieses Jahres 1.000 Haushalte zum Konsum und Stellenwert von Bio-Lebensmitteln und -Produkten befragt.




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