foodwatch: Kennzeichnungslücke muss geschlossen werden

Zur heutigen Vorstellung des "Ohne-Gentechnik"-Siegels durch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) erklärt foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode:

"Das Ohne-Gentechnik-Siegel ist ein großer Schritt für Frau Aigner, aber ein kleiner Schritt für den Verbraucher. Weiterhin klafft eine große Kennzeichnungslücke: Wenn Tiere gentechnisch veränderte Futterpflanzen in ihrem Trog hatten, muss dies auf Fleisch, Milch oder Eiern nicht genannt werden.

Wenn Verbraucher diese Produkte kaufen, werden sie gegen ihren Willen zu Unterstützern von Gentechnik auf dem Acker. Die Bundesregierung muss sich in Europa für die Einführung einer verpflichtenden 'Mit-Gentechnik-Kennzeichnung' auch bei Tierprodukten einsetzen, wenn diese unter Einsatz transgener Futtermittel hergestellt wurden. Dass freiwillige Lösungen nicht ausreichen zeigt die Tatsache, dass bisher kaum ein Lebensmittelhersteller 'ohne Gentechnik' auf seine Produkte drauf schreibt. Das freiwillige Ohne-Gentechnik-Siegel kann nur ein erster Schritt sein."

 




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