Rechterfeld / Hamburg (ots) - Verbraucher sollen gentechnikfreie Lebensmittel künftig leichter erkennen können. Das ermöglicht das vom Bundestag beschlossene Gentechnikrecht, das den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen sowie die Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel regelt und am heutigen Freitag den Bundesrat passieren soll. Zu den beschlossenen Maßnahmen gehört u. a. die Einführung eines Etiketts "Ohne Gentechnik" - ein Qualitätssiegel für Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, das besagt, dass die Tiere keine gentechnisch veränderten Futtermittel erhalten haben.

Experten rechnen damit, dass die ersten Produkte mit dem neuen Siegel schon bald auf den Markt kommen werden. Als eines der ersten Unternehmen beabsichtigt Wiesenhof, Deutschlands Geflügelmarke Nr. 1, seine Produktsortimente mit dem Label "Ohne Gentechnik" auszuzeichnen. Das Unternehmen gilt als Vorreiter in der Nahrungsmittelbranche in punkto Qualitäts- und Herkunftsnachweis: Bereits seit dem Jahr 2000 setzt Wiesenhof auf gentechnikfreies Soja aus Brasilien und investiert pro Jahr mehrere Millionen Euro in ein unternehmenseigenes Kontrollsystem, das vom brasilianischen Lieferanten bis in die eigenen Futtermühlen reicht.

Schon Mitte der 90er Jahre hatte Wiesenhof damit begonnen, ein durchgängiges Konzept in Bezug auf Qualität und Sicherheit aufzubauen, das weit über das gesetzliche Maß hinausgeht: Nach dem Prinzip "Alles aus einer Hand" liegen sämtliche Produktionsstufen für Hähnchenfleisch in Deutschland. Neben eigenen Elterntierherden, Brütereien und Futtermühlen werden die Tiere bei Vertragslandwirten nach den strengen Wiesenhof-Richtlinien aufgezogen. Eigene Schlachtereien und Verarbeitungsbetriebe komplettieren die vollständige, vertikale Integration.

 
Ergänzung 09.2011:
In der vergangenen Woche lief ein Bericht über Wiesenhof im Fernsehen und nach diesem können einem die Wiesenhof-Produkte echt nur im Halse stecken bleiben. Und mit Bio hat dies schon gar nichts zu tun. Von daher ist unsere Empfehlung Wiesenhofprodukte (welche auch unter anderen Markennamen in Discountern landen) zu meiden und auf wirkliche Bio-Produzenten zu setzten. 
 




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