Trotz besseren Wissens: 58 Prozent der deutschen Männer und 42 Prozent der deutschen Frauen ernähren sich ungesund, obwohl sie wissen, was gesunde Ernährung ausmacht. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen GfK-Umfrage "Deutschland in Balance". Im Auftrag von NUTRILITE [TM], der meist-verkauften Marke im Bereich Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel, wurde untersucht, was die Deutschen für ihr Allgemeinbefinden tun.

 

Wer gesund ist, fühlt sich in Balance. Die Studie zeigt: 93 Prozent der Deutschen verbinden mit "Wohlbefinden" Gesundheit. Kein Wunder, denn: "Ein gesunder Lebenswandel mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung führt zur Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und beeinflusst die Lebenszufriedenheit positiv", so der Sport- und Ernährungsmediziner Dr. Thomas Kurscheid. Häufig bleibt jedoch im Alltag wenig Zeit, sich um seine Gesundheit zu kümmern. Über die Hälfte der Deutschen ernährt sich laut einer aktuellen NUTRILITE Studie ungesund. "Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass falsche Ernährung und wenig Sport uns nicht nur auf die Stimmung schlagen, sondern auch auf das Immunsystem. Die Folge: Wir geraten aus dem Gleichgewicht, sind infektanfälliger und weniger leistungsfähig", so Dr. Kurscheid.

Richtig Essen: Innere Balance fängt bei der Ernährung an

"Unsere innere Balance fängt bei der Ernährung an", sagt Dr. Kurscheid. "Obwohl die Medien voll von Ernährungstipps sind, scheint es noch nicht im Bewusstsein der Deutschen angekommen, welch großen Einfluss die Ernährung auf das Wohlbefinden hat. Eine gesunde Ernährung wird nach wie vor in erster Linie mit dem Ziel der Gewichtsreduktion verbunden." Die Umfrage bestätigt das: Bei der Frage, was ihr Wohlbefinden positiv beeinflusst, nennen weniger als die Hälfte der Befragten (43 Prozent) Ernährung. Die goldene Regel "5 am Tag", das heißt fünf Portionen Obst und Gemüse über den Tag verteilt zu sich nehmen, ist zwar zwei Dritteln der Deutschen bekannt, doch nur 7 Prozent von ihnen schaffen es tatsächlich, diese Regel im Alltag einzuhalten. Eine Umstellung der Ernährung kommt jedoch nur für weniger als die Hälfte (41 Prozent der Frauen, 26 Prozent der Männer) in Betracht.

Nahrungsergänzungsmittel können Versorgungslücken schließen

"Um sich ausgewogen zu ernähren, muss nicht die gesamte Ernährung umgestellt werden", weiß Experte Dr. Kurscheid. "Wer täglich frische und natürliche Nahrungsmittel zu sich nimmt und ausreichend Wasser trinkt, führt seinem Körper all die Nährstoffe zu, die dieser benötigt." Wenn doch Versorgungslücken zum Beispiel aufgrund von Stress und hoher beruflicher Mobilität auftreten, können Nahrungsergänzungsmittel ein sinnvoller Baustein in einer modernen Ernährung sein. Damit können wir unser beanspruchtes Immunsystem wissenschaftlich nachgewiesen wirkungsvoll unterstützen", so der Ernährungsexperte.

Ausreichend bewegen: Sport steigert das Wohlbefinden

Was schon die alten Griechen in der Antike wussten, das wissen auch heute die meisten Deutschen: Sport steigert das Allgemeinbefinden. 49 Prozent der Befragten nennen als wesentlichstes Motiv für sportliche Aktivitäten den Wunsch, sich gut zu fühlen und körperlich leistungsfähig zu bleiben (44 Prozent). Auffällig ist, dass der Begriff von den Geschlechtern unterschiedlich verstanden wird: 48 Prozent der Männer treiben Sport, um körperlich leistungsfähig zu bleiben, während Frauen hingegen um der guten Figur willen Sport treiben (37 Prozent). Was auch immer der Anreiz ist, neuere wissenschaftliche Untersuchungen in den USA belegen: Regelmäßige körperliche Aktivität erhöht die Bildung des Glücksbotenstoffs Serotonin - und der hat einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden. "Vor allem Ausdauersportarten wie Joggen oder Schwimmen machen glücklich", weiß Dr. Kurscheid.

Jetzt aktiv sein: Jeder kann sein eigener Gesundheitsmanager werden

Es ist also kein Geheimnis: Gesunde Ernährung und Bewegung fördern das Wohlergehen. Dr. Thomas Kurscheid plädiert deshalb für ein aktives Gesundheitsmanagement: "Ernährung und Bewegung sind die wichtigsten Pfeiler für das Wohlbefinden. "In der stressigen Arbeits- und Freizeitwelt bleibt häufig jedoch kaum Zeit, sich um die Balance zu kümmern. Laut Dr. Kurscheid ein Trugschluss: "Sich ausgewogen zu ernähren und sportlich zu betätigen ist keine Frage der Zeit, sondern eine Frage von Bewusstsein. Jeder kann sich um seine Balance kümmern - ohne Stress und mit wenig Aufwand". Der erste Schritt zum eigenen Gesundheitsmanager liegt laut Dr. Kurscheid darin, selbst aktiv zu werden: "Beobachten Sie kritisch Ihre eigene Lebenssituation und Ihre Ernährung und prüfen Sie, was Sie verändern können. Übernehmen Sie selbst die Verantwortung für Ihre Ernährung und Ihr Wohlbefinden."




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