Ein Vitaminvergleich mit frischen Lebensmitteln

Frisches Obst und Gemüse hat jetzt Hochsaison. Es versorgt den Körper mit vielen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. Doch was viele Menschen nicht wissen: Obst und Gemüse aus dem Tiefkühlfach, dem Glas oder der Dose kann es in Sachen Vitamingehalt klar mit frischen Produkten aufnehmen. Das zeigt ein direkter Vitamin- und Nährstoffvergleich.

 

Erdbeeren aus der Tiefkühltruhe und Kirschen aus dem Glas - gesünder als ihr Ruf

Mit Obst aus der Tiefkühlung, dem Glas oder der Dose lassen sich viele Köstlichkeiten zaubern. Auf die so wertvollen Vitamine, die im Obst stecken, muss dabei niemand verzichten. Denn 100 g tiefgekühlte Erdbeeren kommen zum Beispiel auf 54 mg Vitamin C und behalten damit über 80 Prozent ihres Vitamingehalts im Vergleich zu frischen Erdbeeren. Doch auch einem leckeren Kuchen mit Kirschen aus dem Glas kann so gut wie niemand widerstehen. Dabei enthalten 100 g dieser saftigen Früchte mit 41 µg Vitamin A und 505 µg Eisen über 80 Prozent im Vergleich zu frischen Kirschen.

Rotkohl - nicht nur ein Wintergemüse, auch im Sommer beliebt

Das ganze Jahr über verfügbar - das ist ein großer Vorteil von verarbeitetem Obst und Gemüse. Wen zum Beispiel im Sommer die Lust auf einen leckeren Rotkohlsalat überkommt, braucht nicht auf die Erntezeit zu warten, sondern kann guten Gewissens in die Tiefkühltruhe oder zum Glas greifen. 100 g Rotkohl aus der Tiefkühltruhe kommen auf 17 mg Vitamin C. Das sind knapp 80 Prozent dessen, was frischer Rotkohl nach der Zubereitung enthält. Aus dem Glas kommen 100 g Rotkohl auf 270 µg Eisen, immerhin rund 70 Prozent von frischem Rotkohl. Aber auch bei tiefgekühltem Spinat kann sich die Vitaminbilanz sehen lassen. Die 868 µg Vitamin A decken nicht nur 100 Prozent des Vitamin A von frisch gegartem Spinat, sondern auch 100 Prozent des Tagesbedarfs ab.

Kartoffeln liefern wichtige Vitamine - auch, wenn sie verarbeitet sind

Was die Vitamine und Nährstoffe betrifft, können es die verarbeiteten Kartoffeln ohne Probleme mit den frischen aufnehmen. Beim Vitamin C übersteigen Pommes frites mit 17 mg und Knödel mit 20 mg zum Beispiel sogar den Wert von gekochten Kartoffeln! Damit decken sie 17 bzw. 20 Prozent des Tagesbedarfs ab. Beim nächsten Menü dürfen Sie es sich also bedenkenlos schmecken lassen.

Das ganze Jahr über erhältlich, leicht portionierbar und dabei einfach auch lecker und gesund - in verarbeitetem Obst, Gemüse und Kartoffeln stecken fast genauso viele wertvolle Vitamine wie in den frischen Produkten.

Der BOGK - Sprachrohr einer Branche

Als Repräsentant des sechstgrößten Wirtschaftszweiges der deutschen Lebensmittelindustrie bündelt der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie die politischen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder und trägt sie mit einer Stimme nach außen - sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene in Brüssel. Weitere Informationen im Internet unter www.bogk.de.




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